Hier werden jene Begriffe erklärt, die dem Laien nicht sofort zugänglich sind, wie die Kategorisierung von Gegenständen als Waffen - ein weites Feld in das man sich fachlich immens vertiefen kann.

Grob  unterscheiden wir in Österreich (demomstr. Aufz.) ab 18 frei erwerbbare Gegenstände wie etwa:
               - Softguns,  Luftdruck- und CO2-Waffen
               - vor 1871 erzeugte Schusswaffen
               - Lunten-, Rad- und Steinschlossreplikas, Modellkanonen
               - Gas- und Signalwaffen, Zimmerstutzen
               - Bögen, Schleudern, Armbrüste
               - Tränengas- und Pfeffersprays  oder Elektroschocker

Meldepflichtige Schusswaffen
              - Kugelgewehre

Genehmigungspflichtige Schusswaffen
              - Pistolen, Revolver
              - Selbstlader

So einfach und eindeutig dies in manchem Fall ist, so verzwickt kann sich die Lage in Grenzfällen darstellen. Im Zuge der Beurteilung und Klassifizierung einer Schusswaffe Springfield  Scout M6 (Bockbüchsflinte mit militärischen Ursprung), kommt man bei telelogischer Auslegung des WaffG 1996 (wenn man sich fragt was denn der Gesetzgeber mit den einzelnen Paragraphen bezwecken wollte) zu anderer Ansicht als bei der Beurteilung nach rein sicherheitspolizeilichen Gesichtspunkten ohne tiefere Fachkenntnis.  Hier war abzuwägen, ob ein Schrotlauf im Kaliber .410 und ein Kugellauf im Kaliber .22 vom Gefährdungspotential  eine verbotene Waffe nach §18(3) WaffG 1996 rechtfertigen (und die Klassifizierung C konsumieren würde), oder hier die Eigenschaft als Jagdwaffe überwiegt.