Ballistik

Als Ballistik verstehen wir die Lehre von der Bewegung beschleunigter Komponenten, sowie des Verhaltens von Waffe und Munition beim Schuss. Sie gliedert sich in Innen-, Mündungs-, Außen-  und Endballistik. 

Größte Bedeutung aller Unwägbarkeiten liegt hier in den Reibungsverlusten durch die Luft.
Der Luftwiderstand hängt unter anderem von folgenden Größen ab:
      - Geschwindigkeit
      - Querschnittsfläche
      - Drallstabilisierung
      - Oberflächenrauhigkeit
      - Randbedingungen (Abgangswinkel, Luftdruck, Temperatur, Feuchte, Seitenwind)
      - Geschossform (cw - Wert)
Der Luftwiderstand lässt sich überschlagsmässig mit der Formel  W = ½.A.cw. Rho. v ²  ermitteln, genauer kommt man beispielsweise mit Differentialgleichungen zweiter Ordnung der Lösung näher.
Er bremst das Geschoss auf seiner Flugbahn ab, sodass die Relativfluggeschwindigkeit laufend sinkt.
Mit obengenanntem Gesetz lässt sich die Flugbahn schon in guter Näherung berechnen,  jedoch tritt aber noch ein kleiner Winkel zwischen Geschossachse und Bahntangente auf.
Dies führt zu weitern Effekten: einerseits ändert sich und der cw-Wert abhängig von der Geschwindigkeit laufend, andererseits entsteht ein Auftrieb wie bei einem Flügel.
Ein weiterer Einfluss auf die tatsächliche Flugbahn entsteht dadurch, dass ein rotierender Körper einen anderen Luftwiderstand hat als ein nicht rotierender Körper und auf auf dem Luftpolster seitlich abrollt . Auch hier finden wir ein heterogenes Fachgebiet, das umfassende Kenntnisse voraussetzt um haltbare Ergebnisse zu erarbeiten.